Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren veränderten Ende des 19. Jhd. grundlegend die Lebens- und Arbeitswelt.
Generatoren der Niagarafälle
In der Textil-, Kohle- und Stahlindustrie setze man nun auf effizientere elektrische, statt dampfbetriebener Maschinen. Durch Automatisierungen produzierte man noch günstiger und schneller. Das Eisenbahnnetz konnte dadurch massiv ausgebaut werden und revolutionierte die Mobilität.
Nach dem ersten Weltkrieg (1914–1918) war Elektrizität flächendeckend verfügbar. Elektrische Haushaltsgeräte befreiten Frauen von zeitraubender, harter Muskelarbeit. Sie erlangten mehr Bildung und stiegen in die Arbeitswelt ein. Der Grundstein der Emanzipation war gesetzt.
Eine wirtschaftliche Auseinandersetzung zwischen Thomas Alva Edison (1847–1931) und George Westinghouse (1846–1914) in den USA um das Jahr 1890.
Edison patentierte seine Glühlampe 1880 und eröffnete zwei Jahre später in New York das erste Kraftwerk der Welt. Darin trieben Dampfmaschinen Gleichstromgeneratoren an. Bei der Übertragung des Gleichstroms gab es jedoch hohe Energieverluste, das schränkte die Reichweite stark ein.
Der Unternehmer Georg Westinghouse setzte dagegen auf Wechselstrom und Nikola Teslas (1856–1943) Ideen. Mithilfe von Transformatoren übertrugen sie Wechselstrom über weite Entfernungen energie- und kostengünstig. Sie eroberten damit den Strommarkt trotz Edisons Versuchen, die Wechselstromtechnologie zu verunglimpfen.