Hilfe
  • Hilfe zur Aufgabe

    Überlege bei jedem Attribut, welche Einheit damit beschrieben wird. Passt es zu keiner bisherigen Entität, legst du eine neue an.

    Gehe die Attribute in der vorgegebenen Reihenfolge durch und prüfe deine Zuordnung jeweils erneut.

  • Beginne mit „Klassenbezeichnung“: Bezeichnet sie eine Eigenschaft eines einzelnen Schülers oder einer Gruppe von Schülern? Prüfe danach bei „Wahlkursleiter“, ob dieselbe Einheit gemeint ist.

  • Stoff zum Level

    Eine Entität ist eine logische Einheit.

    Sie beschreibt zum Beispiel ein Objekt aus der realen Welt, über das in der Datenbank Informationen gespeichert werden.

    Die Tabellen, in denen die Informationen einer Datenbank gespeichert sind, sind ihre Entitäten.

  • Gesamtstoff zum Thema
  • Aufgabenbereich und Bedienung

1. Aufteilen von Tabellen in Entitäten (Einheiten)

Aufgabe

Aufgabe 1 von 6 in Level 1
  • Sortiere die dargestellten Attribute zu sinnvollen Einheiten, sogenannten Entitäten. Das erste Attribut ist bereits der Entität A zugeordnet. Entscheide bei jedem weiteren Attribut, ob du es einer bereits bestehenden Entität zuordnen willst, oder ob du eine neue Entität erzeugen willst.
    Neue Entitäten erhalten jeweils den nächsten freien Buchstaben.
  • Schulverwaltung

     Attribut \ EntitätABCD
    Name✓
    Klassenbezeichnung
    Wahlkursleiter
    Klassenleiter
    ZweiteFremdsprache
    Kursraum
    Kursname
    Klassenzimmer
    Geburtsdatum
    Telefonnummer
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Notizfeld
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Lösung
  • Achtung
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Stoff zum Thema

Eine Entität ist eine logische Einheit.

Sie beschreibt zum Beispiel ein Objekt aus der realen Welt, über das in der Datenbank Informationen gespeichert werden.

Die Tabellen, in denen die Informationen einer Datenbank gespeichert sind, sind ihre Entitäten.

  • Ein Buch enthält beliebig viele Kapitel.
  • Ein Kapitel gehört zu höchstens einem Buch.

In dieser Schreibweise werden nur die oberen Grenzen der Kardinalitäten angegeben:

n steht immer für beliebig viele.

1 steht immer für höchstens eines.

Kardinalität von Relationen

Die Kardinalität beschreibt, wie viele Datensätze der einen Entität mit einem Datensatz der anderen Entität in Beziehung stehen können.

Die Schreibweise bezieht sich immer auf die genannte Reihenfolge der beiden Entitäten.

  • 1 bedeutet höchstens einer
  • n bedeutet beliebig viele

Man unterscheidet vier Kardinalitäten:

  • 1:1 – Ein Datensatz der ersten Art kann mit höchstens einem Datensatz der zweiten Art verbunden sein.
    Das gilt auch umgekehrt.
  • 1:n – Ein Datensatz der ersten Art kann mit mehreren Datensätzen der zweiten Art verbunden sein.
    Jeder Datensatz der zweiten Art gehört zu höchstens einem der ersten Art.
  • n:1 – Mehrere Datensätze der ersten Art können mit demselben Datensatz der zweiten Art verbunden sein.
    Jeder Datensatz der ersten Art gehört zu höchstens einem der zweiten Art.
    Das ist eine 1:n-Relation in umgekehrter Reihenfolge.
  • n:m – Ein Datensatz der ersten Art kann mit mehreren Datensätzen der zweiten Art verbunden sein und umgekehrt.
  • 1:1-Relation:
    Der Fremdschlüssel kann entweder auf der einen oder auf anderen Seite der Relation gespeichert werden.
    Beispiel: Schüler-Schülerausweis
    Entweder speicherst du die Schüler-ID als Fremdschlüssel  in der Entität Schülerausweis, oder die Ausweis-ID als Fremdschlüssel in der Entität Schüler. 
  • 1:n- oder n:1-Relation:
    Der Fremdschlüssel muss immer auf der n-Seite der Relation gespeichert werden.
    Beispiel: Wahlkurs-Kursleiter (n:1)
    Da der Kursleiter mehr als einen Wahlkurs anbieten kann, kann die Wahlkurs-ID nicht als einfaches Fremdschlüssel-Attribut beim Kursleiter gespeichert werden.
    Die Kursleiter-ID kann aber als Fremdschlüssel-Attribut bei jedem Wahlkurs gespeichert werden.
  • n:m-Relation:
    Diese Relation muss durch das Erzeugen einer neuen Relationsklasse aufgelöst werden. 
    Beispiel: Lehrer-Klasse
    Da ein Lehrer mehrere Klassen unterrichtet, kann die Klassen-ID nicht als einfaches Fremdschlüssel-Attribut bei der Entität Lehrer gespeichert werden.
    Ebenso kann eine Klasse kann von mehreren Lehrern unterrichtet werden. Daher kann auch die Lehrer-ID nicht als Fremdschlüssel bei der Klasse gespeichert werden.
    Deshalb wird eine neue Relationsklasse, zum Beispiel Lehrer-Klasse, erstellt. Sie enthält die Lehrer-ID und die Klassen-ID als Fremdschlüssel. So kann jede Kombination aus Lehrer und Klasse gespeichert werden.