Hilfe
  • Hilfe zur Aufgabe

    Betrachte die Zuordnung in beide Richtungen: von einem Schüler zum Schülerausweis und von einem Schülerausweis zum Schüler. Überlege jeweils, wie viele Zuordnungen möglich sind.

  • Denke an einen bestimmtem Schüler und frage dich, wie viele Schülerausweise ihm zugeordnet sind. Prüfe danach, ob derselbe Schülerausweis auch zu einem anderen Schüler gehören kann.

  • Stoff zum Level

    Kardinalität von Relationen

    Die Kardinalität beschreibt, wie viele Datensätze der einen Entität mit einem Datensatz der anderen Entität in Beziehung stehen können.

    Die Schreibweise bezieht sich immer auf die genannte Reihenfolge der beiden Entitäten.

    • 1 bedeutet höchstens einer
    • n bedeutet beliebig viele

    Man unterscheidet vier Kardinalitäten:

    • 1:1 – Ein Datensatz der ersten Art kann mit höchstens einem Datensatz der zweiten Art verbunden sein.
      Das gilt auch umgekehrt.
    • 1:n – Ein Datensatz der ersten Art kann mit mehreren Datensätzen der zweiten Art verbunden sein.
      Jeder Datensatz der zweiten Art gehört zu höchstens einem der ersten Art.
    • n:1 – Mehrere Datensätze der ersten Art können mit demselben Datensatz der zweiten Art verbunden sein.
      Jeder Datensatz der ersten Art gehört zu höchstens einem der zweiten Art.
      Das ist eine 1:n-Relation in umgekehrter Reihenfolge.
    • n:m – Ein Datensatz der ersten Art kann mit mehreren Datensätzen der zweiten Art verbunden sein und umgekehrt.
  • Gesamtstoff zum Thema
  • Aufgabenbereich und Bedienung

3. Kardinalität einfacher Beziehungen

Aufgabe

Aufgabe 1 von 22 in Level 3
  • Wähle die passende Kardinalität.
  • Schüler - Schülerausweis

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Stoff zum Thema

Eine Entität ist eine logische Einheit.

Sie beschreibt zum Beispiel ein Objekt aus der realen Welt, über das in der Datenbank Informationen gespeichert werden.

Die Tabellen, in denen die Informationen einer Datenbank gespeichert sind, sind ihre Entitäten.

  • Ein Buch enthält beliebig viele Kapitel.
  • Ein Kapitel gehört zu höchstens einem Buch.

In dieser Schreibweise werden nur die oberen Grenzen der Kardinalitäten angegeben:

n steht immer für beliebig viele.

1 steht immer für höchstens eines.

Kardinalität von Relationen

Die Kardinalität beschreibt, wie viele Datensätze der einen Entität mit einem Datensatz der anderen Entität in Beziehung stehen können.

Die Schreibweise bezieht sich immer auf die genannte Reihenfolge der beiden Entitäten.

  • 1 bedeutet höchstens einer
  • n bedeutet beliebig viele

Man unterscheidet vier Kardinalitäten:

  • 1:1 – Ein Datensatz der ersten Art kann mit höchstens einem Datensatz der zweiten Art verbunden sein.
    Das gilt auch umgekehrt.
  • 1:n – Ein Datensatz der ersten Art kann mit mehreren Datensätzen der zweiten Art verbunden sein.
    Jeder Datensatz der zweiten Art gehört zu höchstens einem der ersten Art.
  • n:1 – Mehrere Datensätze der ersten Art können mit demselben Datensatz der zweiten Art verbunden sein.
    Jeder Datensatz der ersten Art gehört zu höchstens einem der zweiten Art.
    Das ist eine 1:n-Relation in umgekehrter Reihenfolge.
  • n:m – Ein Datensatz der ersten Art kann mit mehreren Datensätzen der zweiten Art verbunden sein und umgekehrt.
  • 1:1-Relation:
    Der Fremdschlüssel kann entweder auf der einen oder auf anderen Seite der Relation gespeichert werden.
    Beispiel: Schüler-Schülerausweis
    Entweder speicherst du die Schüler-ID als Fremdschlüssel  in der Entität Schülerausweis, oder die Ausweis-ID als Fremdschlüssel in der Entität Schüler. 
  • 1:n- oder n:1-Relation:
    Der Fremdschlüssel muss immer auf der n-Seite der Relation gespeichert werden.
    Beispiel: Wahlkurs-Kursleiter (n:1)
    Da der Kursleiter mehr als einen Wahlkurs anbieten kann, kann die Wahlkurs-ID nicht als einfaches Fremdschlüssel-Attribut beim Kursleiter gespeichert werden.
    Die Kursleiter-ID kann aber als Fremdschlüssel-Attribut bei jedem Wahlkurs gespeichert werden.
  • n:m-Relation:
    Diese Relation muss durch das Erzeugen einer neuen Relationsklasse aufgelöst werden. 
    Beispiel: Lehrer-Klasse
    Da ein Lehrer mehrere Klassen unterrichtet, kann die Klassen-ID nicht als einfaches Fremdschlüssel-Attribut bei der Entität Lehrer gespeichert werden.
    Ebenso kann eine Klasse kann von mehreren Lehrern unterrichtet werden. Daher kann auch die Lehrer-ID nicht als Fremdschlüssel bei der Klasse gespeichert werden.
    Deshalb wird eine neue Relationsklasse, zum Beispiel Lehrer-Klasse, erstellt. Sie enthält die Lehrer-ID und die Klassen-ID als Fremdschlüssel. So kann jede Kombination aus Lehrer und Klasse gespeichert werden.