Hilfe
  • Hilfe zur Aufgabe

    Überlege zunächst, welcher Kardinalität die angezeigte Relation hat.

    Daraus kannst du ableiten, zu welcher Entität der Fremdschlüssel zugeordnet werden kann.

  • Bei einer 1:1 Relation kann der Fremdschlüssel entweder der einen oder der anderen Relation zugeordnet werden.

    Bei einer 1:n oder n:1 Relation muss er der n-Seite zugeordnet werden.

    Bei einer n:m-Relation muss er beiden Seiten zugeordnet werden.

  • Stoff zum Level
    • 1:1-Relation:
      Der Fremdschlüssel kann entweder auf der einen oder auf anderen Seite der Relation gespeichert werden.
      Beispiel: Schüler-Schülerausweis
      Entweder speicherst du die Schüler-ID als Fremdschlüssel  in der Entität Schülerausweis, oder die Ausweis-ID als Fremdschlüssel in der Entität Schüler. 
    • 1:n- oder n:1-Relation:
      Der Fremdschlüssel muss immer auf der n-Seite der Relation gespeichert werden.
      Beispiel: Wahlkurs-Kursleiter (n:1)
      Da der Kursleiter mehr als einen Wahlkurs anbieten kann, kann die Wahlkurs-ID nicht als einfaches Fremdschlüssel-Attribut beim Kursleiter gespeichert werden.
      Die Kursleiter-ID kann aber als Fremdschlüssel-Attribut bei jedem Wahlkurs gespeichert werden.
    • n:m-Relation:
      Diese Relation muss durch das Erzeugen einer neuen Relationsklasse aufgelöst werden. 
      Beispiel: Lehrer-Klasse
      Da ein Lehrer mehrere Klassen unterrichtet, kann die Klassen-ID nicht als einfaches Fremdschlüssel-Attribut bei der Entität Lehrer gespeichert werden.
      Ebenso kann eine Klasse kann von mehreren Lehrern unterrichtet werden. Daher kann auch die Lehrer-ID nicht als Fremdschlüssel bei der Klasse gespeichert werden.
      Deshalb wird eine neue Relationsklasse, zum Beispiel Lehrer-Klasse, erstellt. Sie enthält die Lehrer-ID und die Klassen-ID als Fremdschlüssel. So kann jede Kombination aus Lehrer und Klasse gespeichert werden.
  • Gesamtstoff zum Thema
  • Aufgabenbereich und Bedienung

4. Zuordnung des Fremdschlüssels

Aufgabe

Aufgabe 1 von 18 in Level 4
  • Gib an bei welcher Entität du den Fremdschlüssel zuordnen würdest.
  • Relation:

    Gruppenkarte - Mitfahrer

    Eine Gruppenkarte kann von beliebig vielen Mitfahrern genutzt werden. Jeder Mitfahrer ist aber genau einer Gruppenkarte zugeordnet.

    Der Fremschlüssel muss Gruppenkarte zugeordnet werden.

    Der Fremschlüssel muss Mitfahrer zugeordnet werden.

    Der Fremschlüssel kann entweder Gruppenkarte oder Mitfahrer zugeordnet werden.

    Es wird eine zusätzliche Zuordnungstabelle benötigt, die sowohl die Gruppenkarten-ID als auch die Mitfahrer-ID als Fremdschlüssel enthält.

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Lösung
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Stoff zum Thema

Eine Entität ist eine logische Einheit.

Sie beschreibt zum Beispiel ein Objekt aus der realen Welt, über das in der Datenbank Informationen gespeichert werden.

Die Tabellen, in denen die Informationen einer Datenbank gespeichert sind, sind ihre Entitäten.

  • Ein Buch enthält beliebig viele Kapitel.
  • Ein Kapitel gehört zu höchstens einem Buch.

In dieser Schreibweise werden nur die oberen Grenzen der Kardinalitäten angegeben:

n steht immer für beliebig viele.

1 steht immer für höchstens eines.

Kardinalität von Relationen

Die Kardinalität beschreibt, wie viele Datensätze der einen Entität mit einem Datensatz der anderen Entität in Beziehung stehen können.

Die Schreibweise bezieht sich immer auf die genannte Reihenfolge der beiden Entitäten.

  • 1 bedeutet höchstens einer
  • n bedeutet beliebig viele

Man unterscheidet vier Kardinalitäten:

  • 1:1 – Ein Datensatz der ersten Art kann mit höchstens einem Datensatz der zweiten Art verbunden sein.
    Das gilt auch umgekehrt.
  • 1:n – Ein Datensatz der ersten Art kann mit mehreren Datensätzen der zweiten Art verbunden sein.
    Jeder Datensatz der zweiten Art gehört zu höchstens einem der ersten Art.
  • n:1 – Mehrere Datensätze der ersten Art können mit demselben Datensatz der zweiten Art verbunden sein.
    Jeder Datensatz der ersten Art gehört zu höchstens einem der zweiten Art.
    Das ist eine 1:n-Relation in umgekehrter Reihenfolge.
  • n:m – Ein Datensatz der ersten Art kann mit mehreren Datensätzen der zweiten Art verbunden sein und umgekehrt.
  • 1:1-Relation:
    Der Fremdschlüssel kann entweder auf der einen oder auf anderen Seite der Relation gespeichert werden.
    Beispiel: Schüler-Schülerausweis
    Entweder speicherst du die Schüler-ID als Fremdschlüssel  in der Entität Schülerausweis, oder die Ausweis-ID als Fremdschlüssel in der Entität Schüler. 
  • 1:n- oder n:1-Relation:
    Der Fremdschlüssel muss immer auf der n-Seite der Relation gespeichert werden.
    Beispiel: Wahlkurs-Kursleiter (n:1)
    Da der Kursleiter mehr als einen Wahlkurs anbieten kann, kann die Wahlkurs-ID nicht als einfaches Fremdschlüssel-Attribut beim Kursleiter gespeichert werden.
    Die Kursleiter-ID kann aber als Fremdschlüssel-Attribut bei jedem Wahlkurs gespeichert werden.
  • n:m-Relation:
    Diese Relation muss durch das Erzeugen einer neuen Relationsklasse aufgelöst werden. 
    Beispiel: Lehrer-Klasse
    Da ein Lehrer mehrere Klassen unterrichtet, kann die Klassen-ID nicht als einfaches Fremdschlüssel-Attribut bei der Entität Lehrer gespeichert werden.
    Ebenso kann eine Klasse kann von mehreren Lehrern unterrichtet werden. Daher kann auch die Lehrer-ID nicht als Fremdschlüssel bei der Klasse gespeichert werden.
    Deshalb wird eine neue Relationsklasse, zum Beispiel Lehrer-Klasse, erstellt. Sie enthält die Lehrer-ID und die Klassen-ID als Fremdschlüssel. So kann jede Kombination aus Lehrer und Klasse gespeichert werden.